"Ja, das kann ich bestätigen, dass der Junge da ist. Er hat mittrainiert und Freundschaftsspiele gemacht", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund am Freitag. Tornike Kvaratskhelia sei "ein junger Bursche, er hat Talent. Ob er so gut ist wie sein Bruder, der herausragend ist, ein Weltklassespieler, wäre jetzt zu viel des Guten zu sagen. Aber er ist ein talentierter junger Spieler, und wir werden sehen, wie es da weitergeht."
Offenbar hatte im April 2018 auch Khvicha Kvaratskhelia bei den Bayern vorgespielt. Dies berichtete Spox zuletzt. Tornike spielt aktuell für die Reserve des georgischen Rekordmeisters und in der U17 seines Landes. Auch andere europäische Klubs sollen an ihm interessiert sein.
Nächster Titel als Ziel
Was die Planungen für die kommende Saison bei den Bayern anbelangt, wollte Freund ansonsten nicht weiter ins Detail gehen. Die Grundausrichtung sei, "dass wir keinen zu großen Kader haben wollen", sagte der Österreicher. Die Münchner Verantwortlichen würden gerade diskutieren, "wo können wir uns verbessern, was könnte der Mannschaft noch helfen. Ich glaube, das ist ein sehr komplexes Thema." Das Halbfinal-Aus in der Königsklasse würde "die Herangehensweise aber nicht ändern".
Jetzt wolle man ohnehin erst einmal im Pokalfinale am 23. Mai gegen Stuttgart den zweiten Titel der Saison holen, so Freund: "Und dann werden wir sehen, ob wir es schaffen, dass wir uns noch im Detail verbessern können zur nächsten Saison. Wir sind schon auf einem sehr hohen Level, aber das ist unser Ziel."